Konfigurierbares Linux-System
Apps laufen direkt auf dem Computer im Adapter. Damit lässt sich die Funktion des Geräts über Software an den jeweiligen Anwendungsfall anpassen.
Machen Sie Ihr Fahrzeug zum Teil einer vernetzten Welt. Der OTP-Adapter verbindet es mit dem Internet und liefert Daten für Ihre digitalen Dienste – vom Fahrtenbuch bis zur Wartung.

Der Adapter erfasst Positionen und verfügbare Fahrzeugdaten, verarbeitet sie und übermittelt sie an den passenden Dienst. Welche Aufgaben er übernimmt, lässt sich über Anwendungen und deren Einstellungen anpassen.
Apps laufen direkt auf dem Computer im Adapter. Damit lässt sich die Funktion des Geräts über Software an den jeweiligen Anwendungsfall anpassen.
Die Konfiguration einer App legt fest, welche verfügbaren Daten sie erfasst und wie sie diese verarbeitet. Ein Fahrtenbuch braucht andere Daten als eine Wartungsanwendung.
Positionsdaten und weitere Daten des Adapters lassen sich mit Informationen aus dem Fahrzeug kombinieren. So entsteht der Datenbestand für die jeweilige Anwendung.
Technische Referenz: iWave Telematics Connect Hub G62H (iW-RainboW-G62H). Die folgenden Herstellerangaben beschreiben die Hardwarefamilie; die Ausstattung des OTP-Adapters richtet sich nach Variante und Projekt.
Quellen: iWave-Produktseite und G62H-Datenblatt REL1.3. Herstellerangaben geprüft am 30.09.2026.
iWave-ProduktseiteHersteller-Datenblatt (PDF)OBD2 liefert standardisierte Diagnose- und Betriebsdaten. Über den CAN-Bus kann OTP zusätzlich herstellerspezifische Daten erschließen. Welche Signale verfügbar sind, hängt von Fahrzeugmodell, Schnittstelle und Integration ab.
Standardisierte Daten des unterstützten Fahrzeugs als gemeinsame Ausgangsbasis.
Zusätzliche Informationen aus dem CAN-Bus für Anwendungen, die mehr als Standardwerte benötigen.
Für ein Projekt klären wir zuerst, welche Fahrzeuge angebunden werden und welche Daten die Anwendung benötigt.
Der Adapter führt Fahrzeug- und Gerätedaten zusammen. Die jeweilige App verarbeitet die Daten nach ihrer Konfiguration und übermittelt sie an den Cloud-Dienst, der zur Anwendung gehört.
Die Hardware bleibt dieselbe. Die App-Konfiguration legt fest, welche Daten erfasst werden, wann die App aktiv wird und wohin Ergebnisse gehen. Drei Beispiele zeigen das Prinzip.
Illustrative JSON-Beispiele – kein produktives OTP-Konfigurationsformat. Feldnamen, Intervalle und Regeln dienen der Erklärung und werden für die konkrete App festgelegt.
Im Beispiel erfasst die App während einer Fahrt alle 5 Sekunden eine Position. Sie bündelt die Punkte und sendet sie alle 60 Sekunden an die Fahrtenbuch-Cloud.
Ergebnis: Eine Fahrt kann aus Zeit- und Positionspunkten aufgebaut werden.
{
"app": "trip-log",
"active_when": "trip_in_progress",
"collect": {
"source": "gnss",
"fields": [
"timestamp",
"latitude",
"longitude"
],
"every_seconds": 5
},
"send": {
"every_seconds": 60,
"destination": "https://trips.example.com/events"
}
}Die Wartungs-App fragt im Beispiel jede Minute verfügbare Werte aus einem fahrzeugspezifischen CAN-Profil ab. Sie übermittelt die gesammelten Werte alle 5 Minuten an den Wartungsdienst.
Voraussetzung: Das CAN-Profil ordnet Signale den richtigen Messwerten zu. Temperatur und Betriebsstunden sind nicht bei jedem Fahrzeug verfügbar.
{
"app": "maintenance",
"active_when": "ignition_on",
"collect": {
"source": "can",
"vehicle_profile": "project-specific",
"signals": [
"coolant_temperature",
"engine_hours"
],
"every_seconds": 60
},
"send": {
"every_seconds": 300,
"destination": "https://service.example.com/events"
}
}Im Beispiel wird die App im überwachten Parkzustand aktiv. Erkennt sie eine Bewegung, sendet sie ein Ereignis und eine verfügbare Position an den zugehörigen Alarmdienst.
Ereignis statt Dauerübertragung: Auslöseschwellen und Parkzustand werden passend zum Einsatz konfiguriert.
{
"app": "movement-alert",
"active_when": "parked_and_armed",
"trigger": {
"source": "motion_sensor",
"event": "movement_detected"
},
"collect": {
"source": "gnss",
"fields": [
"timestamp",
"latitude",
"longitude"
],
"when": "position_available"
},
"send": {
"when": "event_detected",
"destination": "https://alerts.example.com/events"
}
}Zuerst werden Fahrzeug, Datenquellen und Regeln abgestimmt. Anschließend werden App und Konfiguration dem Adapter über das OTP-Backend zugeordnet. Jede Anwendung erhält das passende Cloud-Ziel. Die Endpunkte in den Beispielen sind Platzhalter.
Das OTP-Backend verwaltet die Adapter, die Anwendungen auf den Geräten und ihre Konfigurationen. Dahinter steht die Idee eines App-Stores für Fahrzeuge: Anwendungen auswählen, konfigurieren und gemeinsam auf einem Gerät betreiben.
So funktioniert die PlattformSprechen wir über Ihre Anwendung, die benötigten Fahrzeugdaten und die Cloud, in der sie ankommen sollen.